Einfuhrzoll

Der so genannte Einfuhrzoll ist eine Abgabe an den Staat wenn man Ware über eine Zollgrenze bringt. Die Gebühr bzw. der Einfuhrzoll richtet sich nach Art und der Menge der einzuführenden Waren. Die Zollabgabe dient dem Staat und der Wirtschaft. Es gibt außer dem Einfuhrzoll noch den Durchfuhrzoll der aber nicht erhoben wird da Lkws die eine Grenze nur durchfahren eine Kennzeichnung haben und die Transportbehältnisse ( Container) verplombt sind. Außerdem gibt es noch den Ausfuhrzoll, der nur in seltenen Fällen erhoben wird, da jedes Land interessiert ist an das Ausland Ware zu verkaufen um somit mehr Einnahmen zu erzielen. Der Einfuhrzoll wird erhoben um eigene Produkte vor der Konkurrenz zu schützen, die gleiche Produkte zu niedrigeren Preisen anbieten, durch den Einfuhrzoll würde die Konkurrenzware teurer werden und somit den Produktpreis die der heimischen Ware erlangen.

Die Höhe des Einfuhrzolls ist in der WTO festgelegt, wonach sich jeder Zoll nach richten muss. In der EU, die eine Zollunion ist, werden innerhalb keine Zölle erhoben, aber es werden Einfuhrzölle von Nicht-EU Ländern erhoben, damit eine gemeinsame Handelspolitik mehr an Bedeutung gewinnt. Die Zolleinnahmen der einzelnen Staaten der EU gehören nur der EU die auch die Höhe und weitere Bedingungen des Zolls regeln, allerdings muss jeder Mitgliedsstaat über den Einfuhrzoll die Verwaltung übernehmen. Beim Import von Ware über Schiffe wird der Einfuhrzoll erst dann erhoben, wenn die Ware in die Gemeinschaft eingeführt wird. Dafür gibt es extra Zolllager wo die Ware gelagert wird, aber für die Zeit der Lagerung wird kein Einfuhrzoll erhoben, erst bei der Auslagerung. Von der EU wurde festgelegt das bestimmte Waren nur mit Genehmigung eingeführt werden können, da einige Waren unter die Mengenbeschränkung fallen. Genehmigungen müssen in Deutschland für Stahl, Schuhe aus dem Ausland, Bekleidungsware und Porzellan aus China eingeholt werden.

Der Importeur muss dafür Sorge tragen das der Einfuhrzoll gezahlt wird, viele Importeure nutzen dafür die Dienstleistungen der Banken. Heutzutage werden die Zollabgaben kritisch behandelt, da die angebotenen Waren durch die Zollabgabe ein wenig teurer verkauft werden. In den 40 Jahren wurde der Einfuhrzoll verringert um den Handelspreis nicht weiter nach oben zu stecken sondern gleich bleibend und  finanzierbar zu lassen.
Der Einfuhrzoll hat auch Vorteile, alle Vergünstigungen die auf Ware ein Staat gewährt gilt dann auch für alle gleichnamigen Waren aus anderen Ländern. Das bedeutet auch, dass der Zoll auf diese Ware an jeder Zollgrenze gleich ist, allerdings gilt diese Vereinbarung nicht für die Entwicklungsländer. Im Grunde sind die Einnahmen des Zolls nicht so wichtig wie der Schutz vor gefälschter Ware, oder Ware die unter die Mengenregel fallen.
Die gesamten Zölle gab es schon zu Kaisers Zeiten, da wurden die Zolleinnahmen zu politischen Maßnahmen gemacht, damit sollte die Zahlungsmoral.

Zuletzt aktualisiert am 2015-05-20 von Werner Hess.

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