Einzel Transporte

"Wo bleiben denn die Maschinenbleche?" Hektischer Alltag im Büro einer mittelständischen Firma, in einer beliebigen Stadt. In diesem geschäftigen Treiben wird der Transporteur mit einer dringenden Lieferung erwartet. Wichtige Maschinen müssen endlich fertiggestellt werden, die Zeit drückt. Der Liefertermin an den Endkunden ist auch schon ausgemacht.

Einzel Transporte sind heute aus dem geschäftlichen und hoch technisierten Alltag unserer an Wirtschaftlichkeit orientierten Gesellschaft nicht mehr weg zu denken. Keiner hat Zeit und Gelegenheit, wichtiges technisches Zubehör, Apparate wie Ausrüstungsgegenstände und Maschinen in Eigenregie zu transportieren. Einzel Transporte regeln zuverlässig und schnell den Warenfluss an Dingen und Sachgütern im geschäftlichen und privaten Verkehr. Shuttle Dienste und Transportdienstleister bewegen vom Piano bis zum Tresor, von Rohstoffen bis Bauelementen so ziemlich alles, was von einem an den anderen Ort geschafft werden muss. Einzel Transporte befördern vielfältige Güter auch in engem Terminrahmen in weit entfernte Regionen, in Europa oder auch weltweit.

Bereits im Mittelalter wurden kleinere bis mittelschwere Waren, Objekte und Mitteilungen über Einzel Transporte befördert. Der Kurier des Kaufmann, oder des Papstes war unterwegs, per Pferd und Wagen, bisweilen auch zu Fuß, um wichtige Mitteilungen und Güter zu überbringen. Manch wichtiger Geschäftsabschluss war damals abhängig von der Geschwindigkeit, mit welcher der Kurier sein Ziel erreichte. Schon immer war Zeit ein kostbares, kaum in Geld und Gold aufwägbares Gut. Und in vorindustriellen Epochen mussten Menschen noch mit der alleinigen Kraft ihrer Körper, oder der Pferde ihr Ziel erreichen, kostete es, was es wolle.

Die Situation hat sich bis heute nicht grundsätzlich gewandelt. Nur haben sich die Möglichkeiten der Einzel Transporte, analog zur technologischen Entwicklung in der Welt, stark modifiziert. Dank modernster Kommunikationstechnik ist heute eine stimmige und präzise Auftragsvorbereitung im Transportwesen die Grundvoraussetzung für Effizienz. Aber die Unwägbarkeiten im Güternah- wie Fernverkehr haben sich ebenfalls den Gegebenheiten der Neuzeit angepasst. Wo früher oft Müdigkeit und widrige Umstände, wie lahmende Pferde und allgemeine Materialschwäche ein Handikap darstellten, sind heute das hohe Verkehrsaufkommen und bisweilen extreme Witterungsbedingungen ein Problem.

Einzel Transporte gewährleisten den massiven Güterverkehr in unserer abhängig vernetzten Industriegesellschaft. Speditionen und Dienstleister nutzen dazu das in Europa gut ausgebaute Verkehrsnetz von Straße und Schiene, sowie die Wasserwege, um den jeweiligen Transportauftrag zügig zu bewältigen. Maschinen und Material werden dabei hart gefordert, bei Wind und Wetter gilt es, den Auftrag zuverlässig umzusetzen. Lastwagen sind in Europa sowie der ganzen Welt permanent unterwegs, um jegliche Güter als Einzel Transporte an das vorherbestimmte Ziel zu schaffen. Wer kennt sie nicht, die gigantischen Road-Trains, die in Australien die Versorgung des Landes gewährleisten. Diese transportieren dort permanent Waren und Tiere quer über den Kontinent. Strapaziöse Anforderungen an Mensch und Maschine sind Alltag in diesem Gewerbe.

Weltweit und regional tätige Unternehmer tun ihr Bestes, dem Kundenauftrag entsprechend, zeitnah und sicher auszuliefern. Heute wird in Netzwerken gearbeitet, von einem Verkehrsmittel auf ein anderes umgeladen, Objekt und Güter gehen manchmal über viele Stationen. Dabei braucht es perfekt abgestimmter Koordination, und jeden Tag werden dabei bisweilen logistische Glanzleistungen vollbracht. Zweck und oberstes Ziel bleiben dabei jedoch immer: Kundenzufriedenheit und perfekte Abwicklung.

Zuletzt aktualisiert am 2015-05-20 von Werner Hess.

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